Selbstportrait, Jahresrückblick oder Hi (Entscheide selbst)

Gebloggt habe ich schon mal, daher ist das hier kein kompletter Anfang, aber irgendwie trotzdem ein Neuanfang. Nach einem Jahr des Schweigens hab ich jetzt mal wieder was zu erzählen und ob du willst oder nicht, ich spame das Internet jetzt wohl mit meinen Gedanken voll. Nicht nur, dass ich in meinen Instagram-Stories gerne mal sinnlosen Stuss verbreite, jetzt muss es auch noch schriftlich sein.

Ich hab so viel zu sagen

Okay nein, jetzt mal ganz im Ernst, ich habe schon lange wieder Lust zu bloggen und diesen neuen Blog auch schon mehrfach angekündigt, nur um dann doch wieder ewig zu brauchen.. Aber jetzt hab ich es endlich geschafft. Mit der Unterstützung von Lisa, die mir dank den Erfahrungen mit ihrem Blog helfen konnte, habe ich den Hintern hochgenommen und an meiner Webseite und meinem Blog gebastelt. Das Ergebnis ist, dass ich jetzt tatsächlich wieder starte. Ich habe in den letzten Wochen sogar tatsächlich schon ein bisschen in die Tasten gehauen und so gibt es jetzt hoffentlich regelmäßigen Content von mir. Im Gegensatz zu meinen Instagram-Stories handelt es sich dabei (hoffentlich) aber nicht um sinnlosen Stuss, sondern um informative Beiträge und tolle Eindrücke. Aber diese Beurteilung überlasse ich euch.

Wer mich bisher nicht kennt oder meinen Blog nicht kannte, den will ich natürlich nicht im Dunklen stehen lassen. Es freut mich, dass du hier bist und das sollte ich doch mit ein paar Informationen wertschätzen, oder?

Meine ganz gewöhnliche Geschichte zur Fotografie

Das da auf dem Bild bin ich, Denise, 24 Jahre alt und hoffentlich bald erfolgreiche Studienabsolventin. Da die Bloggerei im Zusammenhang mit der Fotografie anfing, sollte ich wohl damit anfangen, wie ich zum Fotografieren kam.

Während meines Studiums in Oldenburg habe ich angefangen zu fotografieren. Ich würde gerne eine Geschichte erzählen, in der schon mein Großvater fotografierte und ich es in die Wiege gelegt bekommen habe, eine Geschichte in der ich schon als kleines Kind nichts lieber wollte als eine Kamera zum Fotografieren. Aber nö, tut mir leid, diese Geschichte habe ich leider (oder zum Glück?) nicht zu bieten. Ich bin einfach nur ein Mensch der schon immer Fotos gemacht hat, wenn sie eben gemacht werden mussten und stand selbst nie gerne vor der Kamera (außer bei Selbstportraits, die finde ich spannend). Während sich letzteres nicht geändert hat, sind meine Gründe fürs Fotografieren heute vollkommen anders, ich tue es mit Liebe, mit Leidenschaft, mit Freude und stets mit einem Lachen auf den Lippen. Ich tue es, weil es mir gut tut und ich auch andere damit immer wieder glücklich machen kann. Angefangen habe ich, weil ich selbst als Kundin eine Erfahrung mit einem Fotografen gemacht habe, bei der ich mir dachte „Das muss doch besser gehen!“. Also habe ich auf eine Kamera gespart, mich währenddessen wie eine bekloppte vor den PC gesetzt, jeden Blogbeitrag und jedes Youtubevideo über Spiegelreflexkameras und Fotografiegrundlagen konsumiert und dann als ich endlich das Geld hatte, habe ich meine Kamera gekauft.

Und dann kam das Bloggen in mein Leben

Damals habe ich zusammen mit der Fotografie auch angefangen zu bloggen, ich weiß noch, dass mein erster Blogbeitrag um die Unentschlossenheit zwischen Nikon und Canon ging. Ein Beitrag in dem ich ganz klar zu dem Ergebnis kam, dass es von technischer Seite aus egal ist und es auf das Gefühl ankommt. Schwupps am nächsten Tag hab ich dann ne Canon gekauft. Und daraufhin habe ich gebloggt, sogar recht viel, aber irgendwann nicht mehr. Den Blog habe ich vor einem Monat entgültig gelöscht. Das war einfach überhaupt nicht mehr ich. Und wie auch beim Kamerakauf, kam es hier auf das Gefühl an. Für den Neustart mit dem Bloggen brauchte ich einen Abschied vom alten Blog. Etwas radikal vielleicht, aber die Löschung war der einzig richtige Weg für mich.

So und nachdem ich jetzt in einem halben Roman wieder etwas vom eigentlichen Thema abgekommen bin, weißt du nun eventuell ein bisschen mehr über mich 🙂 Zum Beispiel, dass ich gerne mal vom Thema abschweife.

Auf Null gesetzt

Aber nicht nur mein Blog ist auf Null gesetzt, mein Leben ist es auch und auch wenn ich nichts von Guten Vorsätzen und Wünschen halte, 2018 bedeutet für mich einen Neustart. Den habe ich zwar schon Ende 2017 begonnen, aber das neue Jahr unterstreicht ihn für mich nochmal sehr. Und deshalb würde ich sagen, ich mache einfach mit dem weiter, was ich die letzten drei Monate schon getan habe und konzentriere mich auf mich und mein Leben, nur mit dem kleinen Zusatz, dass nun der Blog wieder am Start ist.

Tja und da sich der alte Blog vollkommen auf das Thema Fotografie konzentrierte und mich das echt genervt hat, wird es hier noch mehr als das geben. Was da so alles bei sein wird? Ich bin genauso gespannt wie du, die Antwort auf diese Frage zu erfahren.

Passend zu diesem kleinen Neuanfang meine kleine Hymne für meinen neuen Lebensabschnitt von Madeline Juno. Danke für diese aufbauenden und motivierenden Zeilen! (Auch, wenn du das niemals lesen wirst.)

Madeline Juno – Von jetzt an

Kann irgendwer erklären, wo der Fehler liegt?
Wenn sich der Boden unter mir verschiebt
Ein Stück, nach vorn und zurück
Ich komm‘ kaum mit

Nie mehr verstecken spielen
Ich werd‘ mich nicht verbiegen – ich denk‘ nicht dran
Versuch’s später nochmal – und nicht mal dann
Nein ich denk‘ nicht dran
Ich schrei’s so laut ich kann

Von jetzt an, lass‘ ich nur noch Licht in meine Welt
Niemand mehr, der mich am Boden hält
Quantensprung in neue Umlaufbahn, oh, oh, oh
Von jetzt an, dreh‘ ich mir die Zeiger wie ich will
Werf‘ die alten Kleider auf den Müll
Schreib’s auf alle Wände, weil ich’s kann, oh, oh, oh
Von jetzt an

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